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SUCHT · ’98er Version (Text + Musik: Achim Klau)
meine sohlen haben löcher, meine taschen immer leer
meinen job find’ ich zum kotzen, da seh’ ich keine zukunft mehr
meine frau hat jetzt ein kind, das hab’ ich ihr gemacht
nur dieses eine mal im leben hab’ ich was richtiges vollbracht

die sucht in meinem herzen, die könn’ sie nie versteh’n
ich bin jeden tag auf hundert, kämpfen um nicht still zu steh’n
irgendwann find’ ich das tal, in dem gold und silber glänzt
und dann hol’n wir alles nach, warte mein kind

sie könn’ mich alle mal, vielleicht bin ich durchgeknallt
doch seht nur wie ich tanze, am rande des vulkans
besser alles hergegeben, für einen kurzen augenblick
als zu warten und krepier’n, mit dem traum vom großen glück

manchmal wünsch’ ich mir zu schlafen und nie mehr aufzusteh’n
oder ’nen knopf in meinem hirn, um die gedanken abzudreh’n
die mich quälen jedesmal, wenn ich ganz alleine bin
auf der suche nach der antwort, auf der suche nach dem sinn

reich mir mal die flasche, weil ich endlos durstig bin
heute gibt es keine grenzen, weil alle hungrig sind
wie auf des messers schneide, mit der klinge im genick
nur du und ich mein engel, heute kneifen wir nicht

Reinhören:
SUCHT · ’98er Version
Je nach Verbindungsgeschwindigkeit kann es einen
kurzen Moment dauern, bis der Song startet.
»Sucht« ist erschienen auf:
»KLAU!« (CD · 1998)
Limitierte Auflage · Papersleeve

Erhältlich als CD bei:
amazon.de · weltbild (oder hier direkt per E-Mail anfragen)
© Achim Klau · kontakt@klau.de