Kein Schwachsinn über Träume und falsche Moral
Entgegen den sonstigen Strömungen bleiben die ursprünglichen und glaubwürdigen Episoden, die das Leben schreibt, immer auch dann aktuell, wenn der Trend gerade das Gegenteil behauptet.
Achim Klau spielte in unzähligen Bands, Drums, Keyboards, Bass, Gitarre, etc., etc. Verborgen hinter langen Haaren und dem Schutz des Schlagzeugs, fand er viele seiner Sehnsüchte in der Musik von Bob Dylan und Bruce Springsteen wieder.
Er begann eigene Songs zu schreiben und mit Gitarre und Bass näher an den Bühnenrand zu wechseln. 1988 erschien unter dem Namen »The Dream« eine erste Vinyl-Single, mit drei eigenen Songs. Zahllose Solo-Auftritte und Konzerte mit wechselnden Bandbesetzungen folgten.
 Im Jahr 1991 lernten sich Achim Klau und Tom Ripphahn (Hands On The Wheel) kennen. Eine Bekanntschaft, die 1993 in einer Zusammenarbeit zum später erschienenen Album »Edge To Edge« von A Band Of Angels mündete und bis heute die Basis einer andauernden Freundschaft bildet, die weit über die Realisierung gemeinsamer musikalischer Projekte hinaus geht.
Achim Klau spielte bis 1996 seine Songs mit »A Band Of Angels«, bevor er sich von dem Korsett englischsprachiger Texte verabschiedete, um sich in Zukunft in der Sprache auszudrücken, in der er denkt und fühlt – Deutsch.
1998 erscheint die erste deutschsprachige CD/EP unter dem Namen KLAU!. Die vier darauf enthaltenen Songs zeigen bereits klar, wohin die Reise geht.
Harte Gitarren über Drum-Loops und treibende Bässe unterstreichen, dass man es mit jemandem zu tun hat, der weiß worüber er singt.
Mit KLAU! trat nun ein Act auf den Plan, welcher den Zuschauer/Zuhörer mit einer kompromisslosen Präsenz konfrontierte, direkt und ohne Umwege, ohne sich hinter einer großen Show oder Kostümen zu verstecken.
 2009 ist es endlich wieder soweit! »Unterwegs nach Leipzig« entstand in unzähligen, spätabendlichen Sessions mit Achims Freund und Produzenten Tom Ripphahn, der an den Drums und Gitarren und anderen Instrumenten ausgeholfen hat.
Diese Sessions wurden mitgeschnitten und mit der Zeit war eine ansehnliche Anzahl Titel im Kasten. Als dann noch der gemeinsame Freund Willy Wagner (Bassist von Rio Reiser, Xavier Naidoo u.v.a.) hinzukam und die Aufnahmen veredelte, war klar, dass aus dieser Sammlung von Songs ein Album werden würde.
»Unterwegs nach Leipzig« wurde mit all seiner ursprünglichen, unverfälschten Rauheit bis zum fertigen Master produziert. Kein doppelter Boden, keine Effekthascherei, kein Auffangnetz – einfach wie im richtigen Leben.
Ein Album mit 13 Songs zwischen Rock & Roll, Folk und Punk, zwischen Rio Reiser und Bruce Springsteen, zwischen Bob Dylan und den Stones, zwischen todtraurigen Balladen und unglaublich energiegeladenen Rocknummern, immer mit einer ureigenen Sprache und Musikalität, einer echten Identität.
Achim Klau macht bei keiner Casting-Show mit, er tritt nicht bei Stefan Raab auf und man wird ihn auch auf keiner Promiparty finden, und doch schreibt er Songs, die mehr Wahrheit enthalten als die ersten 15 Chartplätze zusammen.
Und er spielt und singt sie wie ein Underdog, echt und unverfälscht und ohne irgendjemandem etwas vormachen zu wollen.
Die Stilrichtung Deutscher Rock hat einen neuen Prägestempel - KLAU!    
   
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